Begutachtung vorbereiten
Bei der Begutachtung schaut eine Gutachterin oder ein Gutachter, wie selbständig der Alltag gelingt. Wer vorbereitet ist, vergisst weniger. Diese Liste hilft dabei.
Die PDFs entstehen auf Ihrem Gerät.
Unterlagen bereitlegen
- Aktueller Medikamentenplan
- Arztbriefe und Krankenhausberichte der letzten Monate
- Verordnungen und Rechnungen für Hilfsmittel, zum Beispiel Rollator oder Pflegebett
- Pflegetagebuch der letzten 7 bis 14 Tage
- Kontaktdaten der Hausarztpraxis und, falls vorhanden, des Pflegedienstes
- Vollmacht oder Betreuungsausweis, falls jemand die Person vertritt
Vor dem Termin
- Notieren Sie, wobei Hilfe nötig ist, auch abends und nachts.
- Klären Sie, wer beim Termin dabei ist. Gut ist eine Person, die den Alltag kennt.
- Planen Sie etwa eine Stunde ein. Der Termin findet in der Regel in der Wohnung statt.
Während des Termins
- Beschreiben Sie einen gewöhnlichen Tag, nicht den besten. Viele Menschen nehmen sich beim Besuch zusammen; das Gutachten soll aber den Alltag zeigen.
- Antworten Sie ehrlich und vollständig. Nichts weglassen, nichts übertreiben.
- Was in Anwesenheit der betroffenen Person schwer zu sagen ist, kann die begleitende Person ergänzen, auch schriftlich.
- Zeigen Sie Hilfsmittel und Unterlagen, statt sie nur zu erwähnen.
Nach dem Termin
- Notieren Sie Datum und Namen der Gutachterin oder des Gutachters.
- Das Gutachten kommt in der Regel mit dem Bescheid. Fehlt es, können Sie es bei der Pflegekasse anfordern.
- Tragen Sie das Datum des Bescheids in den Fahrplan ein. Dort steht die Frist für einen Widerspruch.